Allgemein.
Als Luftfilter bezeichnet man einen speziellen Aufsatz, welcher mittels verschiedener Substanzen und/oder Gewebearten die Luft von unerwünschten Kontaminationen befreit und sie so für eine saubere Verbrennung reinigt. Es gibt für diesen Prozess unterschiedliche Luftfilter-Arten:
Trockenfilter
Eine der einfachsten Arten, die Luft zu reinigen. Diese Filter-Variante stammt noch aus dem letzten Jahrhundert. Der Luftfilter besteht hier aus zickzackförmigen, gefalteten Geweben, durch welche die Luft gepresst wird. Eine sehr kostengünstige, aber effiziente Methode, welche auch heute noch in allen gängigen Fahrzeugen angewandt wird.
Zyklonfilter
Eine etwas aufwendigere Methode ist im Zyklonfilter verbaut. Es handelt sich im Wesentlichen hierbei um eine Art „Fliehkraft-Abscheider“. Das bedeutet, dass man hier vor den herkömmlichen Luftfilter noch eine rotierende Einheit anbringt, die neben den normalen Verunreinigungen auch in der Lage ist große mengen von staub und/oder sogar Wasser zu filtern. Der Zyklonfilter eignet sich daher vorwiegend für Nutz- oder Ladwirtschaftliche Fahrzeuge, welche großen Mengen von Staub und Schlamm ausgesetzt sind.
Flüssigkeitsfilter
Der Flüssigkeitsfilter basiert auf einer Filter-Methode mittels eines Ölbades. Man bläst bei dieser Methode die Luft mit großer wucht auf eben dieses Ölbad. Die schädlichen Partikel behalten nun Ihre Richtung bei und werden vom Öl aufgenommen, während die Luft selbst abgelenkt wird. Eingesetzt wird diese Variante vorzugsweise im militärischen Bereich, da hier von schlechtem Ersatzteil-Nachschub und hohen Kontaminationen ausgegangen werden muss. Großer Nachteil dieser Methode: der hohe Leistungsverlust auf Grund des nötigen Druckaufbaus. In heutigen Pkws wird diese Technik daher heute in der Regel nicht mehr verwendet.
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