Allgemein.
Das Grundgerüst Ihres Fahrzeuges. Gerade an diese Komponente Ihres Autos werden höchste Ansprüche gestellt, da die Karosserie über Ihre Sicherheit bei einem Unfall, über die Langlebigkeit Ihres PKW und auch über den Verbrauch des Wagens entscheidet. Ist die Karosserie zu schwer, so erhöht sich natürlich der Verbrauch, senkt man das Gewicht, so löst man zwar dieses Problem, das Fahrzeug wird nun allerdings wesentlich weniger robust sein, und sich daher bei einem eventuellen Auffahrunfall stärker verformen.
Nicht selbst und selbst tragende Karosserie
Die ursprüngliche Methode, ein Fahrzeug zu bauen, war der Einsatz einer nicht selbst tragenden Karosserie, welche auf das Chassis, den Rahmen des Fahrzeuges, aufgesetzt wurde. Heute verbaut man in der Regel selbst tragende Skelettkarosserien, um die Verwindungssteifheit des Fahrzeuges zu erhöhen. Die Karosserie besteht hier aus Hohlprofilen, welche über Knoten miteinander verbunden sind.
Aluminium oder Stahl
Ein anderer Punkt, das Material. Mehr Aluminium bedeutet natürlich weniger Rost und damit mehr Langlebigkeit der Karosserie. Gleichzeitig verringert sich das gewicht des Fahrzeuges erheblich. Nachteil: das Auto ist weniger „steif“ und vor allem, die Kosten für eine Aluminium-Karosserie ist ungleich viel höher, als eine herkömmliche Stahl-Karosserie, was den Einsatz der Aluminium-Variante und in der Oberklasse und bei Sportwagen wirtschaftlich macht.
Verzinken und andere Methoden
Ein guter Mittelweg, den Rost-Befall einzudämmen und die Herstellungs-Kosten im Zaum zu halten ist das Verzinken der Karosserie. Da jedoch auch das Verzinken einen höheren Aufwand bedeutet, ist die 2. Variante, welche im heutigen Automobilbau häufig realisiert wird, der Einsatz von neuen und verbesserten Stahl-Legierungen, statt einer Verzinkung. Diese sind speziell angepasst, weisen, bei weniger Gewicht, eine wesentlich höhere Stabilität und Robustheit auf, als herkömmlicher Stahl, was sich positiv auf das so genannte „Crash-Verhalten“ auswirkt.
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